Sonntag, 26. Januar 2014

Ronny Riese vom Dusterwald-Teil 3



Das Sternenorakel

Sie trat auf ihn zu, von einer leuchtenden Aura umgeben. “Dein Vater war Romuald der König der Elfen von Dusterwald, deine Mutter Juwalda ,die wunderschöne Elfenkönigin und sie hatten einen Sohn, sie warf ihm einen vielsagenden Blick zu, der ,noch ein Baby eines Tages verschwand. Romuald begab sich auf die Suche nach seinem Kind. Er zog durch die Wälder ,doch sein Kind fand er nicht. Schließlich stieg er auf den Nachtberg ,ging in die Minen und schließlich zum Sternenorakel ,in der Hoffnung, das es ihm sagen könne, wo sein Kind sei, und das Orakel antwortete…“,damit drehte sie sich um, zog eine ,etwa Handtellergroße Scheibe, mit einem leuchtenden Saphir in der Mitte und richtete es auf den Nachthimmel .Im nächsten Augenblick entfuhr ihr ein hellblauer Lichtstrahl, der sich am Himmel verdichtete zu einer Gestalt- nein, einem Gesicht! Ein großes Hellblaues Gesicht, umgeben von sprühenden Funken. Zwei Augen öffneten sich und darunter ein Mund, und eine tiefe ,volle wohl tönende Bassstimme erklang:“ „Romuald, König der Elfen ,dessen Geschlecht die Finsternis schon einmal bezwang :dein Sohn der dir geboren, ist auserkoren. Geschützt ist er im Licht, bis die Finsternis anbricht. Dann kehrt, als Menschenkind er wieder auf die Erde nieder. Wenn das dreizehnte Lebensjahr vergangen, seine  Kräfte wird er erlangen ,um sein Schicksal zu erfüllen und dem Schattenfürsten sich zu stellen und die Finsternis zu erhellen. Dein Sohn lebt, soviel kann ich dir sagen. Suche nicht länger, gehe nach Hause. Ein weiterer Sohn wird dir geboren.“
Das Orakel verstummte und löste sich auf.  
Lucina steckte die Scheibe wieder ein. „Das war eine magische Aufzeichnung des Orakelspruchs ,der vor langer Zeit getan wurde“, sagte sie „Und die Prophezeiung erfüllte sich. Im Wald stand eines Tages, vor Dreizehn Jahren, ein Korb mit einem Menschenkind, das Romualds Geburtssiegel trug, das Medaillon ,das du jetzt um den Hals trägst “Ronny griff unwillkürlich danach. Ich lies dich an den Waldrand bringen, zum Haus der Rieses, denn ich wusste ,das er dort am sichersten war. die Finsternis kannten nämlich auch die Prophezeiung und waren auf der suche nach dir. Dreizehn Jahre lang, wachten die Wesen des Waldes und ich über dich ,bis zum heutigen Tag, damit du deine Aufgabe erfüllen kannst.“ „Meine Aufgabe erfüllen? Aber wie ,und von welchen Kräften hat das Orakel gesprochen?“ „Von denen ,die dir inne wohnen ,und die du jetzt entdecken wirst. Und du sollst deine Aufgabe auch nicht allein erfüllen. Du wirst Gefährten an deine Seite bekomme, denn du hast eine lange, gefahrvolle Reise vor dir.“  „Eine lange Reise? Wohin denn?“ Ronny wurde immer unwohler. wie sollte er, ein dreizehnjähriger Junge, denn große Taten vollbringen ,wie die Finsternis besiegen.? Er erhob sich und sagte: „Seid ihr sicher ,das ihr den richtigen gefunden habt?“ „Ganz sicher“ ,warf Lichtfang ein“ sieh an deinen Hals“ „Körpergröße ist nebensächlich“, sagte Lucina „Deine Stärke ist tief in dir, und es ist die Stärke deines Vaters. Ich weiß, jetzt wirkt es ,als türmt sich alles wie ein Berg vor dir auf , doch wenn du dich mit dieser ,für dich neuen, Welt und mit deinen Kräften vertraut gemacht hast, wirst du es mit Hilfe deiner Gefährten schaffen. Und nun: deine Reise führt dich zum Nachtberg. In seinen Minen, in der Orakelhöhle, liegt die einzige Waffe verborgen, die den Schattenfürsten stoppen und die Finsternis bannen kann, die Sternenscheibe ,die Waffe des Lichts.“ „Aber ich bin nur ein Junge, glaubt ihr nicht, das ihr zuviel von mir fordern könnt? Wie soll ich so etwas schaffen?“ „Habe Mut, werde vertraut mit dieser Welt, werde vertraut mit deinen Kräften und vertraue deinen Freunden.“, sagte Lucina. Dann trat sie in die Mitte und breitete die Arme aus.“ Wie eine Pest breitet sich die Finsternis aus. Ihre Boten durchstreifen die Wälder und sogar die Behausungen der Menschen. Der Schattenfürst erstarkt. Wird sie nicht aufgehalten, sind nicht nur die Wälder sondern auch die Menschen in Gefahr.“ „Wir haben sie schon gesehen“, sagte ein, in ein türkisfarbenes Gewand gekleideter, Elf „Nachtmare schweben über unserem Wald und Trolle durchstreifen ihn, unheimliche Geistergestalten zeigen sich des Nachts jetzt öfter.“ „Meine Späher haben in den Wäldern auch die schwarzen Wölfe umher streifen sehen“, sagte eine wohl tönende volltönende Stimme, in der man Schalk mitschwingen hören konnte. Ronny drehte sich um. Es war der Fuchs ,der gesprochen hatte. „Auch die meinen haben mir haben Abtrünnige gesehen“ ,ergänzte der Wolf mit tiefer ,knurrender, aber keinesfalls unangenehmer Stimme. “Auch die Hexen werden unruhig. Über dem Nachtwald sieht man Funken sprühen“, sagte Agrak
„Du siehst, Ronny, sagte Lucina, „die Finsternis zieht auf und nur du kannst sie aufhalten. Freunde ,wir müssen nun beschließen. Ronny ist der prophezeite Junge. Er muß zum Nachtberg gelangen und zur Sternenscheibe ,doch er soll nicht allein ziehen. wir müssen nun beschließen, wer ihn begleiten soll.
Baugin erhob sich nun ebenfalls und trat an seine Seite. Wir haben dieses Abenteuer zusammen begonnen und werden es auch gemeinsam beenden, ich gehe mit dir „ Lichtfang und Fenrick traten ebenso an seine Seite „Du glaubst doch nicht, das ich dich im Stich lasse“ sagte Tore und sprang ebenfalls an seine Seite. Nun erhob sich der Wolf und kam auf ihn zu. Jetzt ,da er ihn aus der Nähe sah ,konnte er an vielen Stellen seines Körpers Narben sehen ,so auch über dem  linken Auge .Er sah Ronny scharf an ,und sagte: „Ich weiß nicht ,ob du wirklich der auserkorene bist, denn ich glaube nicht ,das so ein kleiner Junge die Finsternis aufhalten kann, doch da sie alle ihr Vertrauen in dich setzen, werde ich dich begleiten und dir beistehen ,was immer auch kommt. In deinen  Händen liegt nun unser aller Schicksal, kleiner Mann.“ Na klasse, dachte Ronny, jetzt rutscht mir mein Herz völlig in die Hose.
Auch der Fuchs erhob sich, kam an seine Seite „Auch meinen Beistand hast du“ „So soll es sein“, sagte Lucina „Ihr seid die Gemeinschaft der Sieben. Alle wesen die reinen Herzens sind, setzen ihre Hoffnung in euch. Ich werde euch zur Seite stehen. Ich und meine Schwester Lusaga werde über eure Wege wachen.“ „Ach äh, eine Frage“, sagte Ronny „Wieso reisen wir nicht mit einem, wie heißt das Ding, Wegestein zum Nachtberg?“ „Keine schlechte Idee“, antwortete Lucina „Nur haben diese Wegesteine nicht so eine große Reichweite, das sie bis dahin kommen ,so stark ist ihre Magie nicht. Ich könnte euch natürlich ein Stück weit schicken ,doch da Wegesteine selten sind und ich nicht viele habe, sollte man sie klug anwenden .Ihr werdet einen mitbekommen ,doch nur für den Fall, das ihr euch aus einer Gefahr retten müsst. “Nun, da alles besprochen ist ,beende ich die Konferenz.“ Und Lucina entschwand ,wie sie gekommen war.
Ronny hatte weiche Knie und ihm war schlecht .Langsam lies er sich nieder .Die anderen kamen zu ihm. “Hey Ronny ,alles in Ordnung,?“ fragte Thore „Wie soll ich das schaffen, das kann ich gar nicht schaffen“, stammelte Ronny „Nicht doch, sagte Lichtfang ,wir helfen dir doch .Morgen machen wir mit dem Wald vertraut und mit deinen Kräften ,das kommt dann schon“ „Am Besten schläfst du erstmal eine Nacht drüber .Morgen früh wird dann schon alles besser aussehen, wirkt bei mir auch immer“, sagte Fenrick. „Schlafen?“ ,sagte Ronny“ wie sollte ich jetzt schlafen können?“ „Och, das geht schon, leg´ dich erstmal hin und du wirst sehen ,wie schnell du eingeschlafen bist. “Wenn die Reise losgeht werden wir wieder da sein“, unterbrach sie Grauwyn,  und  der Fuchs verschwanden im Dickicht. “Ja, dann wollen wir auch mal schlafen gehen“, sagte Baugin „Ja ,für die Elfen-Behausungen bist du zu groß“ .,meinte Lichtfang „Er kann doch hier unten…““Nein sagte Lichtfang oben in den Bäumen ist er sicherer und außerdem ist er ja eigentlich ein Elf“ „Nun gut, Ronny, streich mal über dein Medaillon ,schließ fest die Augen und stell dir vor ,du schrumpfst auf Elfengröße“. „Aber ich…“begann Ronny „Tu´s einfach“, sagte Lichtfang. Also tat Ronny ,wie ihm geheißen, und plötzlich verspürte er ein kribbeln, das ebenso schnell wieder nach lies. Und als er die Augen öffnete ,konnte er Lichtfang in die Augen sehen und bekam fast einen Schreck ,als Thore neugierig an ihn herantrat und ihn ansah. “Ich bin ja so klein wie ihr“, staunte er.“ Ja, von wegen keine Kräfte“, sagte Lichtfang vergnügt. „und nun nimm meine Hand und heb die Rechte „Ronny tat es ,und plötzlich erhob er sich und schwebte nach oben . „Gute Nacht“ riefen Baugin ,Fenrick und Thore „Gute Nacht“, sagte Lichtfang  und mühte sich auch Ronny zu sagen ,obwohl ihm, was hier geschah, die Sprache verschlug. Sie schwebten nach oben, in die Elfenbehausung. Sie war einfach eingerichtet. Tisch und Stühle aus Baumrinde, eine Kochstelle mit einem Feuer, über dem ein Kupferkessel hing und hinter einem Vorhang ,drei ,aus Moos und Baumrinde gebaute Schlaflager. Sie ließen sich nieder und Ronny stellte fest,das Fenrick Recht gehabt hatte. Eh er sich Versah, schlief er ein. 

Nun,eine große,gefahrvolle Reise steht bevor .dafür sind aber noch Vorbereitungen nötig und Ronny erfährt neues.Mehr davon in der nächsten Folge,hier im Blog

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